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Karneval von A-Z

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Am Karnevalsdonnerstag wird überall in Köln der Straßenkarneval eröffnet. Die größte Straßensitzung ist die der Altstädter auf dem Alter Markt, bei der um 11:11 Uhr Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach und das Dreigestirn den offiziellen Startschuss für den Straßenkarneval geben.

An Weiberfastnacht um 13.45 Uhr begibt sich das Reiter-Korps Jan von Werth nach einer Einstimmung mit kölschen Liedern an der Severinstorburg in der Südstadt auf eine jecke Zeitreise in das Jahr 1638. Dann wird die Geschichte um das Wiedersehen von Jan und Griet bei der triumphalen Heimkehr des Reitergenerals nachgespielt.  (Dat Spillche ahn d´r Vringspooz)

In Sälen herrscht in der Regel Weinzwang, denn bei Bierausschank würde wegen des dauernden Nachschubs zu viel Unruhe während der Veranstaltung entstehen. Deswegen muss man aber nicht auf ein frisch gezapftes Kölsch verzichten! Vor dem Saal oder im Foyer steht in allen Häusern eine Biertheke, an der sich besonders während der Pause viele Jecke drängen. Und allmählich findet auch das Pittermännchen (ein Zehn-Liter-Fass Kölsch) Einzug in den ein oder anderen Saal.

Urinieren in der Öffentlichkeit an Hauswänden oder im Gebüsch – auch Wildpinkeln genannt – ist nicht nur strengstens verboten, sondern auch eine Riesensauerei! Wer dabei erwischt wird, muss wegen „störenden Verhaltens in der Öffentlichkeit” bis zu 100,– Euro Strafe zahlen.