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Karneval von A-Z

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Ehrenbezeichnung für eine Karnevalsgesellschaft in historischen Uniformen, die vom Festkomitee Kölner Karneval vergeben wird.

Wer den Rosenmontagszug hautnah erleben und die Details der Persiflagewagen in voller Größe sehen möchte, sollte sich rechtzeitig Tribünenkarten beim Festkomitee unter kartenservice@koelnerkarneval.de, im NetBüdchen in der Richmodstraße 13, bei den einzelnen Gesellschaften oder Vorverkaufsstellen besorgen. Dabei kann man meist zwischen überdachten und nicht überdachten Plätzen, Selbstverpflegung und Catering wählen.

Obwohl Tünnes und Schäl weder in einem Taufbuch noch in einem Sterberegister stehen, werden sie als Ur-Kölner angesehen. Und so sagt der Volksmund, in jedem Kölschen stecke ein Stück von Tünnes und ein Quäntchen Schäl. In Wirklichkeit aber sind sie im 19. Jahrhundert im Hänneschentheater entstanden.

Tünnes (die kölsche Form von Anton) vertritt als „Fuss” (Rothaariger) mit der dicken Knollennase den Typus des einfachen Bauern. Er ist ein harmloser, gutmütiger Kerl, dessen Bauerschläue nicht unterschätzt werden sollte.

Schäl (ein doppeldeutiger Name, der „schielend”, im Kölschen aber auch „schlecht” oder „falsch” bedeutet) ist die schlankere Gestalt im Frack und ein Schlitzohr, das mit absoluter Vorsicht genossen werden sollte. Er ist noch arbeitsscheuer als Tünnes, schwadroniert gerne, ist dem Alkohol und auch Schlägereien nicht abgeneigt. Mit Tünnes verbindet ihn eine Art Hassliebe: Keiner der beiden kann ohne den anderen auskommen.