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Kölner Rosenmontagszug 2023

Hunderttausende Jecken drängen an Rosenmontag in die Stadt, um den Zug zu erleben. Das jährlich wechselnde Sessionsmotto spiegelt sich im gesamten Zug wider, populäre und aktuelle Themen aus Politik, Sport und Wirtschaft, aber auch Gesellschaft und Stadtleben werden auf den Persiflagewagen parodiert. Fest- und Prunkwagen vieler Gesellschaften vervollständigen das bunte Bild.

Die Karnevalsgesellschaften mit ihren bunt kostümierten Mitgliedern und Tanzgruppen, die Traditionskorps in ihren Uniformen mit den Kutschen und Prunkwagen, die stattlichen Reiterkorps, die vielen Kapellen und Spielmannszüge aus Deutschland und den Nachbarländern ziehen 3,5 Stunden an den Zuschauern vorbei, werfen Kamelle und Schokolädcher, verteilen Bützje und Strüßje und feiern sich und ihre Stadt. Das Dreigestirn – Prinz, Bauer und Jungfrau – zeigt sich zum letzten Mal in der Session seinem närrischen Volk. Wenn der Schrei tönt „D'r Prinz kütt“, ist der Schluss- und Höhepunkt des Zuges erreicht.

Zum großen Jubiläum "200 Jahre Kölner Karneval" startet der Zoch erstmals auf der Schäl Sick und zieht mit allen Teilnehmern über den Rhein. Dadurch werden alle kölschen Jecken aktiv in das Geschehen eingebunden. Der Zoch beginnt in Deutz. Linksrheinisch bleiben rund 85 Prozent des Zugweges bestehen.

Weitere Infos zum Jubiläumszoch finden Sie hier.

Bilder und Impressionen